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Semesterbeginn:
01. Septemer 2003 !!
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Schauspielschule


TheaterOrange, die "Schule", die sich an Theaterlaboratorien Stanislawskis und Grotowskis, sowie an der Arbeitsweise des Off-Theater Peter Brooks und Ariane Mnouchkine orientiert, möchte eine Wahlalternative zu anderen Ausbildungsstätten im Bereich der darstellenden Kunst sein.
Dabei geht es Peter Ohrt in der zweijährigen Ausbildung um das Erlernen des Theaterspiels im wörtlichen Sinne: Spiel mit dem Thema und Spiel mit sich selbst, Spiel aus sich heraus in den größeren Kontext.

In dieser Ausbildungsphase wird eine Kunstfertigkeit in Ausdruck, Improvisation und Bühnenpräsenz erlangt, die dem Schauspieler eine Technik an die Hand gibt, sich einen persönlichen Spiel- und Erfahrungsraum zu eröffnen.


Schauspielunterricht in Hamburg

Körpersprache, Körperausdruck, Körperbewusstsein
Den Körper bewusst wahrnehmen, aufmerksam sein für innere Bewegung (Emotionen) und Impulse, die von außen kommen.
Den Körper sprechen lassen, physisches Befinden und körperlichen Ausdruck in Einklang bringen. In Bewegung mit sich selbst und anderen, Gewohnheiten sehen, sie durchschauen, Impulse erkennen, ihnen freien Lauf lassen; neue Ausdrucksformen probieren, neue Bewegungen finden.

Grundlagen des Körpertrainings
  • Bewegung aus der Entspannung
  • Arbeit an der Sequenz der Bewegung (movement ritual)
  • Arbeit zur Findung der Körperbalance
  • Elemente des Tanzes und des Kampfes (Tai Chi, Aikido)
Schauspieltraining, Rollenimprovisation
Es ist die Suche nach den Wurzeln, dem Unfassbaren, dem in der Vollkommenheit verborgenen Geheimnis. Wir arbeiten mit Zeit und Raum, mit Form und Rhythmus.
Wir durchleuchten die Höhen und Tiefen des darzustellenden Charakters.
Durch die Körper- und Improvisationsübungen finden wir die Basis eines Charakters. Wir durchleuchten die Rollen nach ihrer Motivation, ihrer Geschichte und bringen die selbsterarbeiteten Eindrücke der Rolle zu einem theatralischen Ausdruck.

Sprache, Stimmbildung, Gesang
Durch Harmonisierung und das Hörbarmachen des Atems finden wir unsere Stimme und bringen die eigene Stimmung zum Ausdruck. Sprache schafft ein hörbares Abbild der Umwelt und drückt die inneren Empfindungen des Erlebten aus.
Der Zusammenhang von Sprach- und Körpergebärde wird verdeutlicht und in den künstlerischen Ausdruck gebracht. Im Gesang erfahren wir den Körper als klingendes Instrument für den musikalischen Ausdruck.

Körperrhythmik
Körperrhythmik bedeutet, rhythmische Strukturen mit dem Körper hörbar machen, den Körper als Musikinstrument zu benutzen (Hände, Füße, Stimme) und in Schwung zu versetzen. Rhythmik ist Basisarbeit: die Körperarbeit intensiviert die Wahrnehmung körperimmanenter Prozesse.
Die Verbindung von innerer und äußerer Bewegung im Raum.

Basic Movement (Freie Bewegung, Tanz)
  • Durch Bewegung den Körper wahrnehmen
  • in der Bewegung entspannen, Verspannungen auflösen
  • mit der Bewegung in die Stimme gehen
  • in der Bewegung seinen Weg finden
  • aus der Bewegung Spannung aufbauen
Durch die freie Bewegungsarbeit wird ein dynamischer Prozess in Gang gesetzt, aus Ruhe und Stille in eine physische Lebendigkeit. Durch das Erkennen von körperlichen Panzerungen, Müdigkeit, Mustern und Gewohnheiten, entdecken wir unsere Lebendigkeit. So wird an Wahrnehmung und dem authentischen Ausdruck trainiert.
Wir durchwandern eine jahrelange Müdigkeit, bringen Eindrücke zum Ausdruck, kommen in uns zur Ruhe für die Arbeit an Schauspiel, Malerei, Gesang und anderen Kunstformen. Für alle kreativen Momente findet die freie Bewegung neue Möglichkeiten.

Die von dem diplomierten Schauspieler und Regisseur Peter Ohrt speziell für das Bühnentheater entwickelte Technik von "Basic Movement" verbindet die traditionellen Ansätze europäischer, amerikanischer und angloamerikanischer Körperarbeit mit denen der asiatischen. Diese Geist, Intellekt und Körper gleichermaßen berücksichtigende Theatertechnik bildet die Grundlage für den kreativen Schaffensprozess, der zu einem sinngemäßen und ganzheitlich entwickelten theatralischen Ausdruck führen soll.

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